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    Lamisil Creme

    Abbildung ähnlich
    Lamisil Creme
    PZN 01412124 (30 g)




    nur 17,12 €

    (100g = 57,07 €)
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    Rechtlicher Hinweis:
    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

    Hersteller

    Hersteller:
    GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG OTC Medicines
    Barthstr. 4
    80339 München

    Telefon: 089 7877276
    Fax: 089 7877333

    Artikelinformationen

    Fachinformation


    GlaxoSmithKline

    Lamisil ® Creme

    1. Bezeichnung des Arzneimittels


    Lamisil ® Creme
    1 % Terbinafinhydrochlorid

    2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


    Wirkstoff:
    1 g Creme enthält 10 mg Terbinafinhydrochlorid, entsprechend 8,9 mg Terbinafin Base.
    Sonstige Bestandteile:
    Cetylalkohol (40 mg/g); Stearylalkohol (40 mg/g).
    Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

    3. Darreichungsform


    Creme
    Weiße, glatte bzw. fast glatte, glänzende Creme

    4. Klinische Angaben



    4.1 Anwendungsgebiete


    Pilzinfektionen der Haut, wie z. B.
    – Fußpilz (Athletenfuß, Sportlerfuß = Tinea pedis; einschließlich der Behandlung eines freigelegten Nagelbettes z. B. in Folge einer keratolytischen Nagelpilztherapie),
    – Hautpilzerkrankungen an den Oberschenkeln und am Körper (Tinea corporis),
    – Hautpilzerkrankungen in der Leistengegend (Tinea cruris),
    – Hautcandidose,
    – Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor), die durch Dermatophyten, Hefen oder andere Pilze (Pityrosporum orbiculare/Malassezia furfur) verursacht werden.

    4.2 Dosierung,Art und Dauer der Anwendung


    Zur Anwendung auf der Haut.
    Dosierung:
    Lamisil Creme wird einmal täglich aufgetragen.
    Dauer und Häufigkeit der Behandlung
    Tinea pedis interdigitalis 1 Woche
    Tinea pedis plantaris 4 Wochen
    Tinea corporis, Tinea cruris 1 – 2 Wochen
    Hautcandidose 2 Wochen
    Pityriasis versicolor 2 Wochen.
    In der Regel kommt es innerhalb weniger Tage zu einer Besserung der klinischen Symptome. Eine unregelmäßige Anwendung oder ein vorzeitiges Beenden der Behandlung bergen die Gefahr eines Rezidivs in sich.
    Sind nach zwei Wochen keine Anzeichen einer Besserung festzustellen, sollte der Patient einen Arzt aufsuchen.
    Art der Anwendung
    Vor der Anwendung von Lamisil Creme sind die befallenen Hautstellen sowie die Hände gründlich zu reinigen und gut abzutrocknen. Die Creme wird dünn auf die befallene Haut und die umgebenden Hautpartien aufgetragen und leicht eingerieben. Zur Vermeidung von weiteren Infektionen sollten auch nach der Anwendung die Hände gewaschen werden. Bei intertriginösen Pilzinfektionen (submammär, interdigital, intergluteal, inguinal) sollte die aufgetragene Creme insbesondere nachts mit einem Gazestreifen abgedeckt werden. Zur großflächigen Anwendung (mehr als 10% der Körperoberfläche) siehe Abschnitt 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften.
    Ältere Patienten
    Es liegen keine Hinweise dafür vor, dass bei älteren Menschen eine andere Dosierung erforderlich ist oder andere Nebenwirkungen auftreten als bei jüngeren Patienten.

    4.3 Gegenanzeigen


    Überempfindlichkeit gegenüber Terbinafin oder einem der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

    4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


    Da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, sollten Kinder unter 5 Jahren nicht mit Lamisil Creme behandelt werden.
    • Nur zur äußerlichen Anwendung. Nicht im Mundbereich anwenden oder schlucken.
    • Kann die Augen reizen. Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen sind diese unter fließendem Wasser gründlich zu spülen.
    • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

    Informationen zu den sonstigen Bestandteilen:
    Lamisil Creme enthält Cetylalkohol und Stearylalkohol, die lokale Hautreaktionen (z. B. Kontaktdermatitis) verursachen können.

    4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


    Bei einer Behandlung im Genital- oder Analbereich kann es wegen der enthaltenen Hilfsstoffe („Stearat“) bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zur Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit dieser Produkte kommen. Arzneimittel-Wechselwirkungen mit topischem Terbinafin sind nicht bekannt.

    4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit


    Schwangerschaft
    Klinische Erfahrungen zu Terbinafin bei schwangeren Frauen liegen nicht vor. Tierexperimentelle Studien zur Embryotoxizität ergaben keine Hinweise auf unerwünschte Wirkungen (siehe Abschnitt 5.3). Lamisil sollte während der Schwangerschaft nur bei absoluter Notwendigkeit eingesetzt werden.
    Stillzeit
    Terbinafin geht in die Muttermilch über. Mütter sollten daher Lamisil Creme nicht anwenden, solange sie stillen. Außerdem dürfen Säuglinge und Kleinkinder nicht mit dem behandelten Hautareal, einschließlich der Brust, in Kontakt kommen.
    Fertilität
    Eine Wirkung von Terbinafin auf die Fertilität wurde in tierexperimentellen Studien nicht beobachtet (siehe Abschnitt 5.3).

    4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


    Lamisil Creme hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

    4.8 Nebenwirkungen


    Lokale Symptome wie Pruritus, Hautabschuppung, Schmerzen oder Reizung, Pigmentierungsstörungen, Brennen, Erythem, Schorf usw. können an der Applikationsstelle auftreten. Diese Symptome sind von Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Hautausschlag oder Papeln) abzugrenzen, die sporadisch auftreten können und einen sofortigen Therapieabbruch erforderlich machen. Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen kann Terbinafinhydrochlorid die Augen reizen. In seltenen Fällen kann es zu einer Verschlimmerung der zugrunde liegenden Pilzinfektion kommen.
    Nachstehend sind die Nebenwirkungen nach Systemorganklasse und Häufigkeit aufgeführt.
    Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert:
    sehr häufig (≥ 1/10) häufig (≥ 1/100 bis <1/10) gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) sehr selten (<1/10.000) nicht bekannt (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
    Erkrankungen des Immunsystems
    Nicht bekannt: Überempfindlichkeit*
    Augenerkrankungen
    Selten: Augenreizung
    Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    Häufig: Hautabschuppung, Pruritus
    Gelegentlich: Hautläsion, Schorf, Hautveränderung, Pigmentierungsstörung, Erythem, Brennen
    Selten: Trockene Haut, Kontaktdermatitis, Ekzem
    Nicht bekannt: Hautausschlag oder Papeln*
    Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    Gelegentlich: Schmerzen, Schmerzen oder Reizung an der Applikationsstelle
    Selten: Verschlimmerung der Grunderkrankung
    * Die Angaben basieren auf Erfahrungen nach der Marktzulassung
    Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

    4.9 Überdosierung


    Aufgrund der geringen systemischen Resorption von topischem Terbinafin ist eine Überdosierung äußerst unwahrscheinlich. Die versehentliche Einnahme der Menge einer 30 g-Tube Lamisil Creme mit 300 mg Terbinafinhydrochlorid ist vergleichbar mit der Aufnahme einer Lamisil 250 mg Tablette (orale Erwachsenendosis).
    Wird versehentlich eine größere Menge Lamisil Creme eingenommen, ist mit ähnlichen Nebenwirkungen zu rechnen, wie sie bei einer Überdosierung mit Lamisil Tabletten auftreten können. Hierzu zählen Kopfschmerzen, Übelkeit, Oberbauchschmerzen und Schwindel.
    Behandlung der Überdosierung
    Bei versehentlicher Einnahme besteht die empfohlene Behandlung einer Überdosierung in der Eliminierung der wirksamen Substanz. Dies geschieht vorzugsweise durch Verabreichung von Aktivkohle und gegebenenfalls mit einer unterstützenden symptomatischen Behandlung.

    5. Pharmakologische Eigenschaften



    5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


    Pharmakotherapeutische Gruppe: topisches Antimykotikum
    ATC-Code: D01A E15
    Terbinafin ist ein Breitspektrum-Antimykotikum aus der Wirkstoffklasse der Allylamine. Seine Wirkung richtet sich gegen Pilzinfektionen der Haut, verursacht durch Dermatophyten wie Trichophyton (z. B. T. rubrum, T. mentagrophytes, T. verrucosum, T. violaceum ), Microsporum canis und Epidermophyton floccosum. Terbinafin wirkt bereits in niedrigen Konzentrationen fungizid gegen Dermatophyten, Schimmelpilze und bestimmte dimorphe Pilze. Gegen Hefen (z. B. Pityrosporum orbiculare oder Malassezia furfur ) entfaltet Terbinafin, je nach Spezies, eine fungizide oder fungistatische Wirkung.
    Terbinafin hat eine Langzeitwirkung, weniger als 10 % der an einer Fußpilzinfektion Erkrankten, die eine Woche lang mit einer 1%igen Terbinafin-Creme behandelt wurden, zeigten drei Monate nach Behandlungsbeginn ein Rezidiv oder eine Neuinfektion.
    Terbinafin greift in einer frühen Phase hochspezifisch in die Sterolbiosynthese des Pilzes ein. Hieraus resultieren Ergosterolmangel und eine intrazelluläre Akkumulation von Squalen, was ein Absterben der Pilzzelle zur Folge hat. Terbinafin hemmt die Squalenepoxidase in der Zellmembran des Pilzes. Das Enzym Squalenepoxidase gehört nicht zum Cytochrom P450-System. Daher hat Terbinafin keinen Einfluss auf den Metabolismus von Hormonen oder anderen Arzneimitteln. Im Hautmodell zeigt Terbinafin eine anti-entzündliche Wirkung.

    5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


    Weniger als 5 % der Dosis werden nach topischer Applikation beim Menschen resorbiert. Die systemische Exposition ist daher sehr gering.
    Nach 7-tägiger Anwendung von Lamisil Creme ist Terbinafin im betroffenen Stratum corneum noch für 7 weitere Tage nach Therapieende in Konzentrationen mit fungizider Wirkung nachweisbar.

    5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


    In Langzeitstudien (bis zu 1 Jahr) mit Ratten und Hunden wurden bei keiner der Spezies auffällige toxische Effekte bei oralen Dosen von bis zu 100 mg/kg täglich festgestellt. Unter hohen oralen Dosen wurden die Leber und möglicherweise auch die Nieren als mögliche Zielorgane identifiziert. In einer über zwei Jahre dauernden Kanzerogenitätsstudie mit Mäusen wurden keine neoplastischen oder anderen abnormen Befunde bei oralen Dosierungen von bis zu 130 (männliche Tiere) bzw. 156 (weibliche Tiere) mg/kg täglich beobachtet, welche auf die Behandlung zurückzuführen waren. In einer zweijährigen Kanzerogenitätsstudie mit Ratten zeigte sich unter der höchsten oralen Dosierung von 69 mg/kg täglich eine erhöhte Inzidenz von Lebertumoren bei männlichen Tieren. Die Veränderungen, die möglicherweise mit der Proliferation der Peroxisome assoziiert sind, sind als speziesspezifisch anzusehen. Sie wurden in Kanzerogenitätsstudien mit Mäusen oder in anderen Studien mit Mäusen, Hunden oder Affen nicht beobachtet. Studien mit hohen oralen Terbinafindosen bei Affen zeigten Unregelmäßigkeiten in der Retina (Brechkraft) unter den höheren Dosen (nicht toxischer Schwellenwert: 50 mg/kg). Diese Unregelmäßigkeiten wurden mit der Anwesenheit von Terbinafin-Metaboliten im Augengewebe in Zusammenhang gebracht und verschwanden nach dem Absetzen des Arzneimittels. Sie waren nicht mit histologischen Veränderungen verbunden. Aus einer Versuchsreihe von In-vitro- und In-vivo-Genotoxizitätstests ergaben sich keine Hinweise auf ein mutagenes oder klastogenes Potenzial des Arzneistoffs. Es wurden keine unerwünschten Auswirkungen auf die Fertilität oder andere Reproduktionsparameter in Studien an Ratten oder Kaninchen beobachtet.

    6. Pharmazeutische Angaben



    6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


    Gereinigtes Wasser; Isopropylmyristat; Polysorbat 60; Stearylalkohol; Cetylalkohol; Cetylpalmitat; Sorbitanstearat; Benzylalkohol; Natriumhydroxid.

    6.2 Inkompatibilitäten


    Bisher nicht bekannt.

    6.3 Dauer der Haltbarkeit


    3 Jahre
    Aluminiumtube: 16 Wochen nach Anbruch.
    Beschichtete Aluminiumtube: 4 Wochen nach Anbruch.

    6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


    Keine

    6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


    Lamisil Creme ist erhältlich entweder in Aluminiumtuben oder in beschichteten Aluminiumtuben. Die Aluminiumtuben sind innen mit einem Lack aus Epoxyphenolharz versehen, während die beschichteten Aluminiumtuben innen und außen mit Polyethylen beschichtet sind. Beide Tuben sind an der Öffnung mit einer Membran versiegelt und mit einer Schraubkappe aus Polypropylen verschlossen. Die Schraubkappe ist entsprechend mit oder ohne einen Dorn zum Durchstechen der Membranversiegelung vor der ersten Anwendung versehen.

    Verfügbare Packungsgrößen:
    15 g Creme
    20 g Creme (nur falls vermarktet)
    30 g Creme

    6.6 Besondere Warnhinweise zur Beseitigung und sonstige Hinweise für die Handhabung


    Keine besonderen Anforderungen.

    7. Inhaber der Zulassung


    GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG 
    80258 München
    Barthstraße 4, 80339 München
    Telefon (089) 78 77-209
    Telefax (089) 78 77-304
    E-Mail: medical.contactcenter@gsk.com

    8. Zulassungsnummer


    26373.00.00

    9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung


    Zulassungsdatum: 05.12.1991 Verlängerungsdatum: 10.09.2003

    10. Stand der Information


    Juni 2016

    11. Verkaufsabgrenzung


    Apothekenpflichtig

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    Lamisil Creme
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